07.12.2011

Mehr Lebensqualität dank Akzeptanz der MS

Unabänderliche Tatsachen hinzunehmen, anstatt gegen Windmühlen zu kämpfen, lohnt sich. Was dem gesunden Menschenverstand einleuchtet, ist nun auch wissenschaftlich untermauert: MS-Betroffene, die ihre Erkrankung akzeptieren, können sich besser an die neuen Lebensumstände anpassen und profitieren von mehr Lebensqualität als Menschen, die sich innerlich gegen die Diagnose auflehnen.

«Jeder ist seines Glückes Schmied» heisst es im Volksmund. Dass in der Redensart ein wahrer Kern steckt, zeigt eine Studie aus Australien. 128 MS-Betroffene wurden im Abstand von 12 Monaten zweimal per Fragebogen zu ihrem Leben mit MS befragt. Das Resultat: Menschen, die ihre Krankheit akzeptierten, hatten mehr Lebensfreude, intaktere partnerschaftliche Beziehungen und waren gesünder als Betroffene, die sich innerlich gegen die Diagnose auflehnten. Wer die unabänderliche Tatsache also hinnimmt, kann sich den veränderten Lebensumständen bedeutend besser anpassen.

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