Arbeit

Eine MS-Diagnose bedeutet nicht an sich, dass Sie Einschränkungen bei der Arbeit zu erwarten haben. Gerade während eines Schubs ist es aber wahrscheinlich, dass Sie nicht oder nur reduziert arbeiten können.

Es empfiehlt sich, nach einer MS-Diagnose erst Abklärungen über den genauen Gesundheitszustand zu machen und die versicherungstechnische Situation zu überprüfen. Der Arbeitgeber hat kein Recht, die Diagnose per se zu erfahren. Ist von einer bleibenden eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen, muss dies mit dem Arbeitgeber angeschaut werden.

Wichtige Aspekte:

  • Eine MS-Diagnose bedeutet nicht automatisch, Probleme am Arbeitsplatz zu haben.
  • Überlegen Sie sich gut, ob Sie Ihre Arbeitskollegen über Ihre MS informieren wollen. Es kann entlastend sein, wenn Verständnis da ist. Andererseits kann auch die Gerüchteküche angeheizt werden und Sie sind unter Umständen auch negativen Reaktionen ausgesetzt.
  • Falls Sie Ihre Aufgaben am Arbeitsplatz nicht mehr zu 100% ausführen können, müssen Sie Ihren Arbeitgeber über eine gesundheitliche Einschränkung informieren. In der Regel findet sich eine gemeinsame Lösung.
  • Überlegen Sie sich, ob eine Pensumsreduktion Ihrer Gesundheit förderlich wäre.
  • Falls Sie gewisse Aufgaben gar nicht mehr bewältigen können, stellt sich die Frage nach einem Wechsel des Arbeitsplatzes (z.B. firmenintern). Zu prüfen sind dann auch Umschulungs- und Weiterbildungsmassnahmen.

Diese Kochrezepte sind auf die Bedürfnisse von MS-Betroffenen zugeschnitten.

 

Die Lunea Tipps helfen Ihnen im Alltag.